Der nächste logische Schritt…

Zukunftsmusik

Ausbildung erfolgreich abgeschlossen, sicheres Arbeitsverhältnis, Verlobung…
 

Was ist der nächste logische Schritt? Hochzeit na klar, die ist schon in Planung, weil ich einfach das Organisieren liebe & alles bis ins kleinste Detail durchdacht haben möchte.

Und was kommt danach? Kind, Haus & happy Family? Aber was ist mit Karriere? Soll ich doch noch mal studieren? Haus bauen?

Ich bin momentan hin- und hergerissen was für mich persönlich der nächste logische Schritt ist:

Möchte ich erst meine Karriere in Angriff nehmen, inkl. Studium und den Kinderwunsch hinten anstellen? Oder sollte ich meinen Kinderwunsch in Angriff nehmen, um meine Karriere nicht unterbrechen zu müssen? Brauche ich ein Studium überhaupt?

Das ich irgendwann Kinder haben möchte war mir schon immer klar: ich liebe Kinder & kann es kaum erwarten meine eigenen Kinder im Arm zu halten. Auf der anderen Seite würde ich mich selber gerne herausfordern und noch einmal studieren.

Welche Art von Studium ist die richte für mich, um weiterhin voll zu arbeiten? Fernstudium? Onlinestudium? Abendstudium?

Das Studium würde ich für mich selber machen, um mir selber zu beweisen, dass ich es kann. Für meinen Job brauche ich es nicht zwingend, natürlich ist ein Bachelor immer gerne gesehen, aber kein zwingendes Muss um Karriere zu machen.

Fragen über Fragen…

Sollte ich jetzt ein Haus kaufen/bauen und mich damit an meine Heimat für immer binden? Oder doch nochmal das Abenteuer suchen und quer durch Deutschland ziehen, um so viel Berufserfahrung wie möglich zu sammeln und meine Karriere anzukurbeln?

Ich habe das Gefühl, ich will jeden Tag etwas anderes und kann mich nicht auf ein Thema festlegen. Und doch weiß, dass ich vieles davon erfüllen werde. Früher oder später werde ich Kinder haben, ein Studium zumindest noch einmal begonnen haben, meine Karriere in Angriff nehmen & vor allem werde ich mir meinen Traum von einem eigenen Häuslein erfüllt haben. In welcher Reihenfolge das alles stattfinden wird? Das weiß ich noch nicht, ich weiß nur: als nächstes steht meine Hochzeit an und darauf freue ich mich! Ein Schritt nach dem anderen, manchmal vor und manchmal zurück, so spielt das Leben halt.

Kulinarische Reise – nächster Stop: Japan

Rezepte, Was mich so umtreibt...

Wenn wir derzeit schon nicht in die verschiedensten Länder reisen können, können wir wenigstens versuchen uns kulinarisch den entferntesten Ländern näher zu bringen. Ich liebe es immer neue Dinge auszuprobieren & auf der Suche nach neuen Rezepten schrecke ich vor (fast) nichts zurück.

Annika fragte: „Dürfen wir mit den Fingern essen?“ „Meinetwegen gern“, sagte Pippi. „Aber ich halt mich an den alten Trick, mit dem Mund zu essen.“

Pippi erleidet Schiffbruch

Als ich meine Kochbücher durchstöbert habe, fand ich irgendwann ein Ramen-Suppen Rezept. Dies habe ich ein wenig abgewandelt und voilà, hier ist es und es hat sich zu einem meiner liebsten Gerichte gemausert.

Zutaten:
Für die Ramen-Suppe
2 TL Kokosöl
3 Knoblauchzehen
2 cm Ingwer
2 EL gelbe Curry Paste
800 ml Gemüsebrühe
1 Dose Kokosmilch
80 g cremige Erdnussbutter
3 EL Sojasauce
1 EL Agavendicksaft
250 g Pimientos
1 Chili Schote
250 g Ramen Nudeln (oder Mie-Nudeln)
1 Bund Frühlingszwiebeln
1/2 Bund Petersilie

Für das knusprige Topping:
400 g Natur Tofu
3 TL Maisstärke
1 TL Kurkuma
2 EL Kokosöl
400 g Champignons
2 EL Sojasauce
Nach belieben geröstete Erdnüsse & Sesam

Ramen-Suppe und Sonne, was gibt es besseres?

Zubereitung der Ramen-Suppe:
Pilze in Scheiben schneiden & beiseite stellen. Den Tofu abtropfen lassen & mit einem Küchenpapier vorsichtig ausdrücken & in Küchenpapier eingewickelt ebenfalls beiseite stellen.
Knoblauch & Ingwer fein hacken, Öl in einem Topf erhitzen. Knoblauch & Ingwer kurz darin braten. Dann Curry Paste, die Chili Schote und die Pimientos in Scheiben schneiden hinzugeben und mit anbraten. Mit Kokosmilch & Gemüsebrühe ablöschen. Anschließend Erdnussbutter, Sojasauce & den Agavendicksaft hinzufügen. Die Suppe nun 10-15 Minuten auf kleiner Hitze köcheln lassen.

Nun auf kleiner Hitze Köcheln lassen…

In der Zwischenzeit das knusprige Topping vorbereiten: Den Tofu auswickeln und in Würfel schneiden, anschließend mit Maisstärke und Kurkuma in einer Schüssel vermengen. Nun in einer Pfanne scharf anbraten, wenn der Tofu leicht angebräunt ist, auf mittlere Hitze reduzieren und die Pilze hinzufügen. Das ganze weitere ca. 4 Minuten zusammen anbraten und anschließend beiseite Stellen.

Noch 5 Minuten köcheln & dann geht es ans Essen!

Nun die Ramen Nudeln in die Suppe geben und weitere 5 Minuten kochen. Die Suppe anrichten und mit dem Tofu und den Pilzen toppen. Anschließend Frühlingzwiebeln & Petersilie hacken und darüber geben. Abgerundete wird das ganze durch geröstete Erdnüsse & Sesam.

Lasst es euch schmecken!

Manchmal sind es die kleinen Dinge im Leben…

Was mich so umtreibt...

… die mich am meisten faszinieren!

Manchmal sitze ich gerne da und beobachte die Dinge um mich herum: Ob Bienen, die Blütenstaub sammeln oder die Spatzen, die wie jedes Mal die letzten Kuchenkrümmel abstauben. Einfach da sitzen, die Ruhe genießen und die Natur einsaugen. Die Meeresbrise in meinem Haar oder die Landluft in meiner Nase, ich brauche nicht viel, um dem Alltag entkommen zu können. Wann immer es mir zu viel wird in meinem Alltag, entfliehe ich allem und suche mir ein kleines Stückchen Natur.

Wann und wo nehmt ihr euch am liebsten Auszeiten, um dem Alltag zu entfliehen?

Mein Glück, mein Zuhause

Was mich so umtreibt...

Wenn ich ehrlich bin, hat es ziemlich lange gedauert bis ich meine Heimat schätzen gelernt habe. In einem Stadtteil zu wohnen, der mehr Senioren-Wohnanlagen, als Schulen hat, ist nicht immer einfach. Auch die Anbindung durch öffentliche Verkehrsmittel hat (in meinem jugendlichen Denken) sehr zu wünschen übrig gelassen. Mittlerweile wohne ich näher an der Stadt & bin dankbar für die Varianz, die ich immer wieder erleben kann. Jeden Tag sehe ich neue Seiten, die ich vorher nicht kannte. Dem guten Wetter sei dank, fühlt sich so jede freie Minute an, wie ein kleiner Mini-Urlaub. Dieser kurze Beitrag ist ein kleiner Einblick in meine Heimat-Liebe.

Oh welche Zauber liegen in diesem kleinen Wort: Daheim

Emanuel Geibl

Seit ich ein kleines Kind war, werde ich oft mit dem Wort „Wasserratte“ beschrieben & das trifft mich glaube ich ganz gut. Ich bin am glücklichsten, wenn ich am Wasser bin. Dabei ist es egal, ob auf, im oder am Wasser. Das Gefühl von der salzigen Brise auf dem Gesicht & in den Haaren, die frische Meeresluft zu riechen & zu schmecken, all das bereitet mir Freude und Geborgenheit. Als Kind und Jugendliche hatte ich die Möglichkeit regelmäßig segeln zu gehen, dadurch wurde meine Liebe zu Wasser noch weiter gestärkt. Ich konnte durch das Segeln ein Freiheitsgefühl erleben, dass ich nirgendwo anders je erlebt habe.

Das größte Geschenk, meiner Heimat ist jedoch der Strand. Das Gefühl von Sand zwischen den Zehen und das Wissen bei jeder Gelegenheit im Meer baden gehen zu können, zaubern mir ein Lächeln auf die Lippen. Gibt es etwas besseres, als da zu wohnen wo andere Urlaub machen? Für mich derzeit nicht!

Aber auch wunderschöne Wander- und Radwege gibt es an Schleswig-Holsteins Ostseeküste. Ich sitze 90% meines Arbeitstages, daher ist es mir sehr wichtig mich in meiner Freizeit, wenn möglich draußen zu bewegen. Wandern (oder Spazieren gehen) ist eine meiner liebsten Abwechslungen, seit meinem Urlaub fahre ich auch regelmäßig Fahrrad. Auf diese Weise kann ich Orte erkunden, an denen ich bisher nicht war – einfach drauf los fahren & mal sehen wo man raus kommt, kann ich nur empfehlen.

Mir persönlich ist es wichtig in meiner Freizeit, viel Zeit in der Natur zu verbringen. Ich finde es sehr faszinierend die Tiere und die Landschaft zu beobachten. Ob es Bäume sind, die sich im Wind wiegen oder Insekten die Blütenstaub sammeln. Natur bedeutet für mich Ruhe, hier komme ich runter und genieße einfach nur die Zeit.

Die Mischung aus Meer, wunderschöner Landschaft, Natur & eine Stadt die sich zeigen lassen kann. All das bietet meine Heimat & das ist alles was ich mir wünsche. Für mich gibt es keinen besseren Wohnort & ich bin sehr dankbar hier aufgewachsen sein zu dürfen.

Backen als Hobby – mein Kuchen Geheimtipp

Rezepte

Meine aller liebste Beschäftigung, egal wann & wo: Backen!

In den letzten Jahren, habe ich viel herumprobiert und diverse Rezepte & Zutaten ausprobiert. Beim Backen sind der Kreativität fast keine Grenzen gesetzt, ganz egal ob geschmacklich oder optisch. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Ich backe regelmäßig und bin ständig auf der Suche nach neuen Rezepten und Anlässen, um zu backen. Mein absoluter Favoriten Schokoladen Guinness Kuchen. Das Rezept möchte ich gerne mit euch teilen.

Mein momentaner absoluter Favorit: Schokoladen Guinness Kuchen

Schokoladen Guinness Kuchen

Für eine 23 cm Springform

Für den Teig

250 ml Guinness

250 g Margarine

80 g Backkakao

400 g Zucker

2 EL Leinsamen (dient als Ei-Ersatz)

1 tl Vanille Extrakt

140 ml veg. Buttermilch (Zubereitung siehe hier)

280 g Mehl

2 tl Kaiser Natron

1 tl Backpulver

Für das Frosting

50 g weiche Margarine

300 g gesiebter Puderzucker

150 g veg. Frischkäse

etwas Backkakao

  1. Ofen auf 170 Grad Celsius Ober-/Unterhitze vorheizen
  2. Nun den Ei-Ersatz vorbereiten, hierfür fein gemahlenen Leinsamen in eine kleine Schüssel geben. 6 EL Wasser daraufgießen und das Ganze gründlich mit einer Gabel verquirlen. Die Mischung nun für 15 – 25 Minuten in den Kühlschrank stellen. Anschließend noch einmal sehr gut durchrühren. Die Konsistenz sollte nun glibberig sein, ähnlich wie bei Eiweiß
  3. Nun das Guinness in eine Pfanne gießen, Margarine hinzufügen und langsam erhitzen bis die Margarine vollständig geschmolzen ist
  4. Sobald die Margarine vollständig geschmolzen ist, die Pfanne von der Hitze nehmen und den Zucker und das Kakakopulver in die warme Flüssigkeit rühren
  5. Die Leinsamen Mischung, Vanille Extrakt und die vegane Buttermilch in einer Schale verrühren. Wenn alles verquirlt ist in die Pfanne zu dem Guinness geben
  6. Jetzt die restlichen Teigzutaten in einer großen Schüssel vermengen und unterständigem Rühren des Handmixers die Zutaten aus der Pfanne hinzugeben. Dabei immer wieder mit einem Spatel am Rand der Schüssel entlang gehen, um Mehlrückstände zu vermeiden
  7. Wenn alles zu einem glatten Teig zusammengerührt wurde, kann der Teig in die gefettete Springform gegeben werden. Den Kuchen für 45-60 Minuten backen, zwischen durch immer wieder die Stäbchenprobe durchführen. Sobald keine Teigrückstände mehr am Stäbchen/Zahnstocher sind, nachdem herausziehen, ist der Kuchen fertig und kann aus dem Ofen genommen werden
  8. Den Kuchen vollständig auskühlen lassen
  9. In der Zwischenzeit die Butter und den Puderzucker mit einem Handmixer verrühren, bis keine großen Butterstücke mehr zu sehen sind (die Masse sollte ein wenig wie Sand aussehen). Nun den Frischkäse hinzufügen und unterrühren bis alles eine glatte Masse ist. Das Frosting bis zum Auskühlen des Kuchens in den Kühlschrank stellen
  10. Wenn der Kuchen vollständig ausgekühlt ist, das Frosting aus dem Kühlschrank nehmen und noch einmal durchrühren. Jetzt den Kuchen gleichmäßig mit Frosting bestreichen
  11. Als letzten Schritt, etwas Backkakao über den Kuchen stäuben. Bis zum servieren im Kühlschrank oder einem anderen kühlen Ort lagern

Urlaub in der Heimat

Was mich so umtreibt...

Eigentlich sollte ich meinen Urlaub gerade in Italien am Iseosee verbringen. 10 Tage wollten mein Verlobter und ich mit Wandern, Kultur, Sonne & ganz viel Entspannung verbringen. Im Februar wurde uns langsam klar: das wird wohl nichts mit unserem Jahresurlaub. Also stornierten wir… Mein Arbeitgeber hat uns, als Mitarbeiter gebeten den geplanten Urlaub nicht zu verlegen, so soll vermieden werden, dass alle Mitarbeiter gleichzeitig im Herbst Urlaub nehmen. Aber was macht man in einem Urlaub zuhause? Was ich in den letzten Tagen getrieben habe, habe ich euch hier jeweils kurz Zusammengefasst. Vielleicht ist da ja die eine oder andere Inspiration für euch dabei.

  • Motorradfahren: das erste Mal mit der neuen Maschine. Da ich selber nicht fahre, sondern nur als Sozius mit an Bord bin, navigierte ich meine bessere Hälfte durch die Straßen meiner Kindheit und anschließend zu meinen Eltern. Nach verdientem Kaffee & Kuchen ging es wieder nachhause.
  • Fahrradtour: das erste Mal eine Fahrradtour, für einen kurzen Besuch bei meiner Schwiegermutter in spe. Da wir eigentlich alles zu Fuß erledigen & so gut wie nie mit dem Fahrrad unterwegs sind, waren wir überrascht, dass wir 30 Kilometer mit dem Rad hinter uns gebracht haben. 
  • Wandertour: wir trauten uns an unsere Urlaubsherausforderung – eine knapp 30 Kilometer lange Wanderung, um einen nahgelegenen See. Es war eine wunderschöne Route und wir hatten die Chance unsere Heimat noch einmal besser kennenzulernen. Außerdem war es einfach super anstrengend.
  • Lego bauen: Als große & langjährige Harry Potter Fans, haben wir uns den Traum von einem eigenen Hogwarts erfüllt. In liebevoller Arbeit haben wir die Lego Steine aufeinander gesetzt, bis wir unser Hogwarts fertiggestellt hatten.
  • Putzen, Ausmisten & alles wovor man sich sonst so drückt: das Wetter war mehrere Tage mehr als Bescheiden, also brachten wir die Wohnung wieder auf Hochglanz, inkl. Ausmisten, das haben wir schon viel zu lange vor uns hergeschoben. Auch der Kühl- und Gefrierschrank mussten daran glauben. Ich habe mich selten so produktiv gefühlt, wie in diesem Urlaub.
  • Kochen: verschiedene neue Gerichte ausprobieren – bei mir sind vor kurzem neue Kochbücher eingezogen & da mussten noch einige Rezepte ausprobiert werden 🙂
  • Backen: ich habe verschiedene Brote, Brötchen & Kuchen Rezepte ausprobiert. Mein persönliches Highlight war das selbstgemachte Naan Broot. Es war ein Träumchen!
  • Film- & Serienmarathon: mein Liebster hat sich einen StarWars Marathon gewünscht, also haben wir über mehrere Tage verteilt alle StarWars Filme gesehen & unser Disney+ Abo komplett ausgenutzt

Durch die Zeit mit meinen Liebsten und den abwechslungsreichen Aktivitäten war der Urlaub viel schöner & entspannter als vorher gedacht. Aber in den eigenen vier Wänden findet man doch immer irgendetwas zum Aufräumen, Putzen oder kommt auf andere doofe Ideen und kann nicht so gut abschalten, wie in einer anderen Umgebung.

Habt ihr mehr Ideen für einen Urlaub in der Heimat? Konnte ich euch vielleicht ein paar Anregungen für euren Urlaub/Wochenende geben?

Abi und nun?

Was bisher geschah...

Während meiner Schulzeit hatte ich die unterschiedlichsten Interessen. Allerdings konnte ich mir nie etwas vorstellen, was mich mein Leben lang glücklich machen würde. Als wir in der Mittelstufe, in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit, einen Test zu unseren Interessen machen sollten, half mir dies zumindest ein wenig weiter. Ich hatte eine Ahnung welche Berufe für mich in Frage kommen könnten: Tierärztin & Erzieherin waren meine Favoriten, aber auch alles was mit Computern & Technik zu tun hat. Tierärztin fiel relativ schnell wieder weg, weil ich weder Spritzen, noch Blut sehen kann, ohne das mir schwarz vor Augen wird (dies durfte ich während eines Praktikums in einer Arztpraxis feststellen).

Es blieben also Erzieherin & irgendwas mit IT übrig. Als ich in die Oberstufe kam wählte ich das gesellschaftswissenschaftliche Profil, da hier als Pflichtkurs Informatik enthalten war. Der Kurs machte mir so viel Spaß, dass ich Informatik als naturwissenschaftliche Abiturprüfung wählte. Nach der 12. Klasse machte ich bei der Agentur für Arbeit eine Berufsberatung. Die Mitarbeiterin empfahl mir, auf Grund meines Interessenstests & meiner Schulnoten, die Zweige Medien – und Wirtschaftsinformatik ins Auge zu fassen, da hier die berufliche Zukunft auf jeden Fall gesichert ist. Nach dem Gespräch gab sie mir noch einige Unterlagen mit, die ich mir Zuhause noch einmal genauer ansah. Ein paar Tage und viele Gedanken später, entschied ich mich für ein Studium der Wirtschaftsinformatik.

Ein „reguläres“ Studium kam für mich aber nicht in Frage, da ich etwas zum „Anfassen“ brauche. Also bewarb ich mich bei dem größten Arbeitgeber meiner Region für ein duales Studium der Wirtschaftsinformatik. Hier wird ein guter Mix aus Praxis und Theorie gegeben. Und was soll ich sagen, es hat auf Anhieb geklappt.

Traum erfüllt: Ein Jahr als AuPair arbeiten







Alltag während meines Studiums: Lernen!

Bevor das duale Studium losgehen sollte, wollte ich mir jedoch meinen Traum erfüllen: mit Kindern arbeiten. In den Sommerferien 2014 bereitete ich mich auf mein großes Abenteuer, ein AuPair Jahr in Irland vor. Dort betreute ich drei wundervolle Jungs, im Alter von sechs Monaten bis 7 Jahre und wurde Teil einer Familie. In diesem Jahr bin ich an Aufgaben gewachsen, habe tolle Menschen getroffen und einiges für’s Leben gelernt.

Als ich aus Irland wieder kam, fing für mich der Ernst des Lebens an: mein erster Arbeitstag stand an. Die ersten Monate lernte ich das Unternehmen kennen, bevor im Januar das erste Semester begann. Schnell stellte ich fest, dass mir die Arbeit deutlich mehr Spaß machte, als das Studium. Ich habe während meines Studiums eine Prüfungsangst entwickelt, die es mir unmöglich gemacht hat, das Studium weiter zu machen. Nach 4 Semestern traf ich also die, bis hierhin schwierigste Entscheidung meines Lebens: ich brach mein Studium ab & begann zeitgleich bei dem gleichen Unternehmen eine Ausbildung zur IT-Systemkauffrau.

Im Januar 2020 bestand ich meine Abschlussprüfung und arbeite seitdem in der unternehmenseigenen IT. Aber macht mich mein Job/mein Karriereweg wirklich mein Leben lang glücklich? Ob ich mit dem Karriereweg mein Leben lang glücklich sein werde, wird die Zukunft zeigen. Momentan macht mir mein Job sehr viel Spaß & macht mich glücklich. Das ist glaube ich die Hauptsache.

Bei Interesse kann ich gerne zu den Stationen meines Werdegangs, noch einzelne Beiträge verfassen 🙂

Warum ein Blog?

Was bisher geschah...

Ich bin seit einiger Zeit auf der Suche nach einem Ort, an dem ich meine Gedanken, Sorgen & Ideen zum Ausdruck bringen kann. Nach einiger Zeit wurde mir klar, der Ort an dem ich mich am Besten ausleben könnte, wäre ein eigener Blog. Aber welche Plattform möchte ich nutzen? Meine erste Intuition war: ich möchte alles selber programmieren.

Schnell aber holte mich die Realität ein & ich musste mir eingestehen, dass meine Programmier Kenntnisse doch ein wenig eingerostet sind & die Idee wurde wieder verworfen.

Als Plattform war WordPress für mich am ansprechendsten, daher wollte ich mir einen Account erstellen… Und scheiterte kläglich… Es existierte bereits ein Account mit meiner E-Mail Adresse. Den Account habe ich im Januar 2011 erstellt, inklusive eines Blog Layouts, der scheinbar nie meinen Ansprüchen genügte. Oder mich hat der Mut verlassen meine Gedanken jedermann offen zu legen.

Risiko oder Sicherheit?

Die Reise kann los gehen!

Diesmal gehe ich das Risiko ein irgendeine Art des Feedbacks zu erhalten & stelle den Blog wirklich ins Internet. Aber Sicherheit darf nicht vergessen werden, also Helm auf & los geht’s!

Mein Perfektionismus und die Angst vor Ablehnung war in der Vergangenheit immer zu groß, jetzt mit 25 Jahren wage ich es & stelle den Blog online. In den nächsten Posts, werde ich zu nächst etwas zu meiner beruflichen Laufbahn sagen.

Diese verlief nicht ganz wie geplant, aber auch das gehört zum Leben dazu. Ich hoffe meine Erfahrungen und Entscheidungen können anderen helfen. Denn mir sind einige der Entscheidungen sehr schwer gefallen & ich habe sehr oft an mir gezweifelt & meine Entscheidungen in Frage gestellt.

Ich freue mich auf das Schreiben & hoffe den einen oder anderen damit helfen zu können, der sich in ähnlichen Situationen befindet.