Kulinarische Reise – nächster Stop: Japan

Rezepte, Was mich so umtreibt...

Wenn wir derzeit schon nicht in die verschiedensten Länder reisen können, können wir wenigstens versuchen uns kulinarisch den entferntesten Ländern näher zu bringen. Ich liebe es immer neue Dinge auszuprobieren & auf der Suche nach neuen Rezepten schrecke ich vor (fast) nichts zurück.

Annika fragte: „Dürfen wir mit den Fingern essen?“ „Meinetwegen gern“, sagte Pippi. „Aber ich halt mich an den alten Trick, mit dem Mund zu essen.“

Pippi erleidet Schiffbruch

Als ich meine Kochbücher durchstöbert habe, fand ich irgendwann ein Ramen-Suppen Rezept. Dies habe ich ein wenig abgewandelt und voilà, hier ist es und es hat sich zu einem meiner liebsten Gerichte gemausert.

Zutaten:
Für die Ramen-Suppe
2 TL Kokosöl
3 Knoblauchzehen
2 cm Ingwer
2 EL gelbe Curry Paste
800 ml Gemüsebrühe
1 Dose Kokosmilch
80 g cremige Erdnussbutter
3 EL Sojasauce
1 EL Agavendicksaft
250 g Pimientos
1 Chili Schote
250 g Ramen Nudeln (oder Mie-Nudeln)
1 Bund Frühlingszwiebeln
1/2 Bund Petersilie

Für das knusprige Topping:
400 g Natur Tofu
3 TL Maisstärke
1 TL Kurkuma
2 EL Kokosöl
400 g Champignons
2 EL Sojasauce
Nach belieben geröstete Erdnüsse & Sesam

Ramen-Suppe und Sonne, was gibt es besseres?

Zubereitung der Ramen-Suppe:
Pilze in Scheiben schneiden & beiseite stellen. Den Tofu abtropfen lassen & mit einem Küchenpapier vorsichtig ausdrücken & in Küchenpapier eingewickelt ebenfalls beiseite stellen.
Knoblauch & Ingwer fein hacken, Öl in einem Topf erhitzen. Knoblauch & Ingwer kurz darin braten. Dann Curry Paste, die Chili Schote und die Pimientos in Scheiben schneiden hinzugeben und mit anbraten. Mit Kokosmilch & Gemüsebrühe ablöschen. Anschließend Erdnussbutter, Sojasauce & den Agavendicksaft hinzufügen. Die Suppe nun 10-15 Minuten auf kleiner Hitze köcheln lassen.

Nun auf kleiner Hitze Köcheln lassen…

In der Zwischenzeit das knusprige Topping vorbereiten: Den Tofu auswickeln und in Würfel schneiden, anschließend mit Maisstärke und Kurkuma in einer Schüssel vermengen. Nun in einer Pfanne scharf anbraten, wenn der Tofu leicht angebräunt ist, auf mittlere Hitze reduzieren und die Pilze hinzufügen. Das ganze weitere ca. 4 Minuten zusammen anbraten und anschließend beiseite Stellen.

Noch 5 Minuten köcheln & dann geht es ans Essen!

Nun die Ramen Nudeln in die Suppe geben und weitere 5 Minuten kochen. Die Suppe anrichten und mit dem Tofu und den Pilzen toppen. Anschließend Frühlingzwiebeln & Petersilie hacken und darüber geben. Abgerundete wird das ganze durch geröstete Erdnüsse & Sesam.

Lasst es euch schmecken!

Manchmal sind es die kleinen Dinge im Leben…

Was mich so umtreibt...

… die mich am meisten faszinieren!

Manchmal sitze ich gerne da und beobachte die Dinge um mich herum: Ob Bienen, die Blütenstaub sammeln oder die Spatzen, die wie jedes Mal die letzten Kuchenkrümmel abstauben. Einfach da sitzen, die Ruhe genießen und die Natur einsaugen. Die Meeresbrise in meinem Haar oder die Landluft in meiner Nase, ich brauche nicht viel, um dem Alltag entkommen zu können. Wann immer es mir zu viel wird in meinem Alltag, entfliehe ich allem und suche mir ein kleines Stückchen Natur.

Wann und wo nehmt ihr euch am liebsten Auszeiten, um dem Alltag zu entfliehen?

Mein Glück, mein Zuhause

Was mich so umtreibt...

Wenn ich ehrlich bin, hat es ziemlich lange gedauert bis ich meine Heimat schätzen gelernt habe. In einem Stadtteil zu wohnen, der mehr Senioren-Wohnanlagen, als Schulen hat, ist nicht immer einfach. Auch die Anbindung durch öffentliche Verkehrsmittel hat (in meinem jugendlichen Denken) sehr zu wünschen übrig gelassen. Mittlerweile wohne ich näher an der Stadt & bin dankbar für die Varianz, die ich immer wieder erleben kann. Jeden Tag sehe ich neue Seiten, die ich vorher nicht kannte. Dem guten Wetter sei dank, fühlt sich so jede freie Minute an, wie ein kleiner Mini-Urlaub. Dieser kurze Beitrag ist ein kleiner Einblick in meine Heimat-Liebe.

Oh welche Zauber liegen in diesem kleinen Wort: Daheim

Emanuel Geibl

Seit ich ein kleines Kind war, werde ich oft mit dem Wort „Wasserratte“ beschrieben & das trifft mich glaube ich ganz gut. Ich bin am glücklichsten, wenn ich am Wasser bin. Dabei ist es egal, ob auf, im oder am Wasser. Das Gefühl von der salzigen Brise auf dem Gesicht & in den Haaren, die frische Meeresluft zu riechen & zu schmecken, all das bereitet mir Freude und Geborgenheit. Als Kind und Jugendliche hatte ich die Möglichkeit regelmäßig segeln zu gehen, dadurch wurde meine Liebe zu Wasser noch weiter gestärkt. Ich konnte durch das Segeln ein Freiheitsgefühl erleben, dass ich nirgendwo anders je erlebt habe.

Das größte Geschenk, meiner Heimat ist jedoch der Strand. Das Gefühl von Sand zwischen den Zehen und das Wissen bei jeder Gelegenheit im Meer baden gehen zu können, zaubern mir ein Lächeln auf die Lippen. Gibt es etwas besseres, als da zu wohnen wo andere Urlaub machen? Für mich derzeit nicht!

Aber auch wunderschöne Wander- und Radwege gibt es an Schleswig-Holsteins Ostseeküste. Ich sitze 90% meines Arbeitstages, daher ist es mir sehr wichtig mich in meiner Freizeit, wenn möglich draußen zu bewegen. Wandern (oder Spazieren gehen) ist eine meiner liebsten Abwechslungen, seit meinem Urlaub fahre ich auch regelmäßig Fahrrad. Auf diese Weise kann ich Orte erkunden, an denen ich bisher nicht war – einfach drauf los fahren & mal sehen wo man raus kommt, kann ich nur empfehlen.

Mir persönlich ist es wichtig in meiner Freizeit, viel Zeit in der Natur zu verbringen. Ich finde es sehr faszinierend die Tiere und die Landschaft zu beobachten. Ob es Bäume sind, die sich im Wind wiegen oder Insekten die Blütenstaub sammeln. Natur bedeutet für mich Ruhe, hier komme ich runter und genieße einfach nur die Zeit.

Die Mischung aus Meer, wunderschöner Landschaft, Natur & eine Stadt die sich zeigen lassen kann. All das bietet meine Heimat & das ist alles was ich mir wünsche. Für mich gibt es keinen besseren Wohnort & ich bin sehr dankbar hier aufgewachsen sein zu dürfen.

Backen als Hobby – mein Kuchen Geheimtipp

Rezepte

Meine aller liebste Beschäftigung, egal wann & wo: Backen!

In den letzten Jahren, habe ich viel herumprobiert und diverse Rezepte & Zutaten ausprobiert. Beim Backen sind der Kreativität fast keine Grenzen gesetzt, ganz egal ob geschmacklich oder optisch. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Ich backe regelmäßig und bin ständig auf der Suche nach neuen Rezepten und Anlässen, um zu backen. Mein absoluter Favoriten Schokoladen Guinness Kuchen. Das Rezept möchte ich gerne mit euch teilen.

Mein momentaner absoluter Favorit: Schokoladen Guinness Kuchen

Schokoladen Guinness Kuchen

Für eine 23 cm Springform

Für den Teig

250 ml Guinness

250 g Margarine

80 g Backkakao

400 g Zucker

2 EL Leinsamen (dient als Ei-Ersatz)

1 tl Vanille Extrakt

140 ml veg. Buttermilch (Zubereitung siehe hier)

280 g Mehl

2 tl Kaiser Natron

1 tl Backpulver

Für das Frosting

50 g weiche Margarine

300 g gesiebter Puderzucker

150 g veg. Frischkäse

etwas Backkakao

  1. Ofen auf 170 Grad Celsius Ober-/Unterhitze vorheizen
  2. Nun den Ei-Ersatz vorbereiten, hierfür fein gemahlenen Leinsamen in eine kleine Schüssel geben. 6 EL Wasser daraufgießen und das Ganze gründlich mit einer Gabel verquirlen. Die Mischung nun für 15 – 25 Minuten in den Kühlschrank stellen. Anschließend noch einmal sehr gut durchrühren. Die Konsistenz sollte nun glibberig sein, ähnlich wie bei Eiweiß
  3. Nun das Guinness in eine Pfanne gießen, Margarine hinzufügen und langsam erhitzen bis die Margarine vollständig geschmolzen ist
  4. Sobald die Margarine vollständig geschmolzen ist, die Pfanne von der Hitze nehmen und den Zucker und das Kakakopulver in die warme Flüssigkeit rühren
  5. Die Leinsamen Mischung, Vanille Extrakt und die vegane Buttermilch in einer Schale verrühren. Wenn alles verquirlt ist in die Pfanne zu dem Guinness geben
  6. Jetzt die restlichen Teigzutaten in einer großen Schüssel vermengen und unterständigem Rühren des Handmixers die Zutaten aus der Pfanne hinzugeben. Dabei immer wieder mit einem Spatel am Rand der Schüssel entlang gehen, um Mehlrückstände zu vermeiden
  7. Wenn alles zu einem glatten Teig zusammengerührt wurde, kann der Teig in die gefettete Springform gegeben werden. Den Kuchen für 45-60 Minuten backen, zwischen durch immer wieder die Stäbchenprobe durchführen. Sobald keine Teigrückstände mehr am Stäbchen/Zahnstocher sind, nachdem herausziehen, ist der Kuchen fertig und kann aus dem Ofen genommen werden
  8. Den Kuchen vollständig auskühlen lassen
  9. In der Zwischenzeit die Butter und den Puderzucker mit einem Handmixer verrühren, bis keine großen Butterstücke mehr zu sehen sind (die Masse sollte ein wenig wie Sand aussehen). Nun den Frischkäse hinzufügen und unterrühren bis alles eine glatte Masse ist. Das Frosting bis zum Auskühlen des Kuchens in den Kühlschrank stellen
  10. Wenn der Kuchen vollständig ausgekühlt ist, das Frosting aus dem Kühlschrank nehmen und noch einmal durchrühren. Jetzt den Kuchen gleichmäßig mit Frosting bestreichen
  11. Als letzten Schritt, etwas Backkakao über den Kuchen stäuben. Bis zum servieren im Kühlschrank oder einem anderen kühlen Ort lagern

Urlaub in der Heimat

Was mich so umtreibt...

Eigentlich sollte ich meinen Urlaub gerade in Italien am Iseosee verbringen. 10 Tage wollten mein Verlobter und ich mit Wandern, Kultur, Sonne & ganz viel Entspannung verbringen. Im Februar wurde uns langsam klar: das wird wohl nichts mit unserem Jahresurlaub. Also stornierten wir… Mein Arbeitgeber hat uns, als Mitarbeiter gebeten den geplanten Urlaub nicht zu verlegen, so soll vermieden werden, dass alle Mitarbeiter gleichzeitig im Herbst Urlaub nehmen. Aber was macht man in einem Urlaub zuhause? Was ich in den letzten Tagen getrieben habe, habe ich euch hier jeweils kurz Zusammengefasst. Vielleicht ist da ja die eine oder andere Inspiration für euch dabei.

  • Motorradfahren: das erste Mal mit der neuen Maschine. Da ich selber nicht fahre, sondern nur als Sozius mit an Bord bin, navigierte ich meine bessere Hälfte durch die Straßen meiner Kindheit und anschließend zu meinen Eltern. Nach verdientem Kaffee & Kuchen ging es wieder nachhause.
  • Fahrradtour: das erste Mal eine Fahrradtour, für einen kurzen Besuch bei meiner Schwiegermutter in spe. Da wir eigentlich alles zu Fuß erledigen & so gut wie nie mit dem Fahrrad unterwegs sind, waren wir überrascht, dass wir 30 Kilometer mit dem Rad hinter uns gebracht haben. 
  • Wandertour: wir trauten uns an unsere Urlaubsherausforderung – eine knapp 30 Kilometer lange Wanderung, um einen nahgelegenen See. Es war eine wunderschöne Route und wir hatten die Chance unsere Heimat noch einmal besser kennenzulernen. Außerdem war es einfach super anstrengend.
  • Lego bauen: Als große & langjährige Harry Potter Fans, haben wir uns den Traum von einem eigenen Hogwarts erfüllt. In liebevoller Arbeit haben wir die Lego Steine aufeinander gesetzt, bis wir unser Hogwarts fertiggestellt hatten.
  • Putzen, Ausmisten & alles wovor man sich sonst so drückt: das Wetter war mehrere Tage mehr als Bescheiden, also brachten wir die Wohnung wieder auf Hochglanz, inkl. Ausmisten, das haben wir schon viel zu lange vor uns hergeschoben. Auch der Kühl- und Gefrierschrank mussten daran glauben. Ich habe mich selten so produktiv gefühlt, wie in diesem Urlaub.
  • Kochen: verschiedene neue Gerichte ausprobieren – bei mir sind vor kurzem neue Kochbücher eingezogen & da mussten noch einige Rezepte ausprobiert werden 🙂
  • Backen: ich habe verschiedene Brote, Brötchen & Kuchen Rezepte ausprobiert. Mein persönliches Highlight war das selbstgemachte Naan Broot. Es war ein Träumchen!
  • Film- & Serienmarathon: mein Liebster hat sich einen StarWars Marathon gewünscht, also haben wir über mehrere Tage verteilt alle StarWars Filme gesehen & unser Disney+ Abo komplett ausgenutzt

Durch die Zeit mit meinen Liebsten und den abwechslungsreichen Aktivitäten war der Urlaub viel schöner & entspannter als vorher gedacht. Aber in den eigenen vier Wänden findet man doch immer irgendetwas zum Aufräumen, Putzen oder kommt auf andere doofe Ideen und kann nicht so gut abschalten, wie in einer anderen Umgebung.

Habt ihr mehr Ideen für einen Urlaub in der Heimat? Konnte ich euch vielleicht ein paar Anregungen für euren Urlaub/Wochenende geben?